Hygienische Installationen in Lebensmittelbetrieben

Hygienische Installationen in Lebensmittelbetrieben

Die strengen hygienischen Anforderungen in der Lebensmittelindustrie verlangen Know-How bei der elektrotechnischen Installation und beim Verlegen von Kabel und pneumatischen Leitungen. Um die Effizienz bei der Installation zu optimieren, ist es wichtig, dass die richtige Verlegeart in den entsprechenden Zonen eingehalten werden.
Wo Lebensmittel mit der Installation in Berührung kommen kann, muss eine vollständige einwandfreie Reinigung gewährleistet werden. Da empfehlen wir die einzelne Verlegung von Kabeln oder an besonders heiklen Stellen gar eine lose Verlegung in G-Gitterkanälen.
In Kabeltrassen, welche nicht mit Lebensmitteln in Berührung kommen, macht hingegen eine Bündelung von mehreren Kabeln Sinn. Eine Bündelung spart Platz und Zeit bei der Installation.
Zusätzlich muss bei der Verlegung von Kabeln auf eine Trennung von Leistungs- und Signalkabeln geachtet werden. An Stellen, an denen Kabelbinder in das Produkt gelangen können, verwenden wir ausschliesslich detektierbare, blaue Kabelbinder. Noch viele weitere Faktoren sind wichtig bei der hygienegerechten Installation, wie die Materialwahl von Kabeln und Pneumatikleitungen oder auch von Kabelverschraubungen und Steckverbindungen.

 

Hygienezonen

1. Produktzone
Diese kommt regelmässig mit dem Lebensmittel in Berührung. Beispiele sind Kocher, Rührer, Fülldüsen, Messer oder Schneidevorrichtungen.

2. Spritzzone
Bereiche und Maschinen, die mit dem Lebensmittel in Berührung kommen können, etwa durch Verspritzen.

3. Nicht-Produktzone
Alle Bereiche und Einrichtungen in einem Betrieb, die nicht direkt mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Jedoch werden auch diese oftmals zusammen mit den sensibleren Bereichen gereinigt, was wiederum eine hohe chemische und mechanische Beanspruchung bedeuten kann.